Ist die Entnahme von Nabelschnurblut gefährlich für Mutter oder Kind?

Nein. Haben Sie als Mutter zuvor den Wunsch zur Nabelschnurblut-Spende geäußert, klemmt der Arzt oder die Hebamme nach der Geburt die Nabelschnur zügig ab und entnimmt das Restblut. Weder Ihnen noch dem Kind wird dadurch ein Schaden zugefügt.

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Für Sie selbst ergibt sich sogar ein kleiner Vorteil, da sich die blutentleerten Plazentareste in der Regel besser lösen.

Allerdings kommt es mitunter zu einem etwas geringeren Eisengehalt beim Säugling während der ersten Lebensmonate. Besonders bei Frühgeborenen und Mehrlingen wird daher empfohlen, die Nabelschnur möglichst spät zu durchtrennen, um einer möglichen Blutarmut vorzubeugen. Auch zum Termin geborene Einlinge weisen in den ersten Lebensmonaten höhere Eisenwerte auf, wenn ihre Nabelschnur erst später abgeklemmt wurde. Ob sich daraus auch konkrete Gesundheitsvorteile ergeben, ist allerdings nicht erwiesen.

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