Kürettage (Gebärmutterausschabung)

Wann ist eine Gebärmutterausschabung notwendig? Warum heißt sie Kürettage? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was ist eine Kürettage? Und wann wird sie gemacht?

Bei der Kürettage (Gebärmutterausschabung) handelt es sich um den häufigsten operativen Eingriff, der in Frauenarztpraxen durchgeführt wird. Dabei wird die Gebärmutterschleimhaut aus diagnostischen und/oder therapeutischen Gründen mit einem chirurgischen Instrument (Kurette) abgetragen und das gewonnene Gewebe bei Bedarf mikroskopisch untersucht.

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Wie läuft eine Gebärmutterausschabung ab und wie lange dauert sie?

Bei einer Gebärmutterausschabung (Kürettage, Abrasio) werden Sie wie bei der frauenärztlichen Routineuntersuchung auf dem gynäkologischen Stuhl gelagert. Anschließend erhalten Sie normalerweise eine Vollnarkose, alternativ kann der kurze Eingriff auch unter Lokalbetäubung vorgenommen werden.

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Was ist vor einer Gebärmutterausschabung zu beachten?

Eine Gebärmutterausschabung (Kürettage) ist zwar nur ein kleiner Eingriff, der meist ambulant durchgeführt werden kann. Dennoch müssen Sie im Vorfeld einige Dinge beachten.

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Wie verlaufen die Tage nach der Ausschabung und worauf muss ich achten?

Nach einer Gebärmutterausschabung (Kürettage, Abrasio) wird körperliche Schonung empfohlen. Nicht nur unmittelbar nach dem Eingriff, sondern noch etwa eine Woche lang. Da der Muttermund nach einer Kürettage noch eine Weile leicht geöffnet ist, sollten Sie zudem etwa für drei Wochen auf Baden, Schwimmen, Sauna sowie Geschlechtsverkehr verzichten und keine Tampons benutzen.

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Ist die Gebärmutterausschabung ein gefährlicher Eingriff?

Normalerweise nicht. Denn die Entfernung der Gebärmutterschleimhaut ist für Ihren Körper (so Sie eine Frau sind) keinesfalls ein ungewöhnlicher Vorgang: Im Rahmen des natürlichen Menstruationszyklus wird die Schleimhaut jeden Monat bei der Regelblutung abgestoßen und anschließend wieder aufgebaut.

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Was ist eine Hysteroskopie?

Bei einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) führt der Frauenarzt ein optisches Instrument mit Lichtquelle durch Scheide und Gebärmutterhals in die Gebärmutter ein und kann so deren Schleimhaut und Inhalt betrachten sowie unter Sichtkontrolle diagnostische oder therapeutische Maßnahmen vornehmen.

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