Kinderwunschbehandlung: Was ist eine Down-Regulation?

Unter Down-Regulation verstehen Ärzte die Unterdrückung des körpereigenen Hormonhaushalts zu Beginn einer Kinderwunschbehandlung. Ziel ist es, den anschließenden künstlichen Stimulationszyklus besser zu steuern. Ein möglicherweise vorzeitiger Eisprung soll verhindert werden und der optimale Zeitpunkt für dessen Auslösung festlegt werden.

Hierzu kommen folgende Wirkstoffe zum Einsatz:

  • GnRH-Agonisten (bzw. GnRH-Analoga): Beginn in der Regel zwischen dem 18. und 23. Zyklustag des Vorzyklus' (langes Protokoll) oder am 1. Blutungstag des Stimulationszyklus' (kurzes Protokoll)

oder

  • GnRH-Antagonisten: während des eigentlichen Stimulationszyklus', einmalige oder mehrfache Gabe an hintereinanderfolgenden Tagen

Autor:

Anzeigen