Wie wird bei einer Insemination sichergestellt, dass es knapp vor dem Eisprung passiert?

Eine Insemination sollte wenige Stunden vor dem Eisprung stattfinden. Der für die Übertragung des Samens günstigste Zeitpunkt wird durch eine (mehrmalige) vorherige Ultraschalluntersuchung bestimmt.

Beträgt laut dieser Ultraschallaufnahme der Durchmesser des Eibläschens etwa 18 mm, kann der Arzt den Eisprung mit einer Injektion des Hormons HCG auslösen. Etwa 24-32 Stunden nach dieser Spritze sollte die Insemination erfolgen. Man wartet also bei der Insemination nicht auf den spontanen Eisprung, sondern führt ihn herbei.

Trotz dieser (zeit-)punktgenauen Behandlungsmaßnahme ist die Erfolgsquote mit maximal 12% pro Inseminations-Versuch relativ niedrig.

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