Hat das Alter des Vaters Einfluss auf angeborene Krankheiten?

Dass es bei älteren Müttern häufiger zum Auftreten von Erbkrankheiten bei ihrem Nachwuchs kommt, ist bekannt. Männer sind dagegen nicht nur bis ins hohe Alter zeugungsfähig, sondern steuern auch frisch produzierte Samenzellen zum Zeugungsakt bei – im Gegensatz zu den seit der Geburt angelegten Eizellen der Frau.

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Deshalb ging man bisher davon aus, dass in erblicher Hinsicht das Alter des Mannes ohne besondere Bedeutung für die Gesundheit der Nachkommen sei. Neuere Studien widersprechen jedoch dieser Annahme und lassen vermuten, dass auch bei älteren Vätern ein gesteigertes Risiko für erbkranke Kinder besteht.

Allerdings sollte Sie das nicht davon abhalten, einem bestehendem Kinderwunsch weiterhin nachzugehen. Denn absolut betrachtet ist das Risiko, dass es zu Missbildungen kommt, immer noch gering.

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Autor: Dr. Hubertus Glaser

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