Kinderwunsch und Sex: Warum verhilft auch der „optimale Zeitpunkt“ nicht immer zur Schwangerschaft?

Selbst während der fruchtbarsten Phase des weiblichen Zyklus, in den Tagen um den Eisprung, beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft nur etwa 30%. Außerhalb des etwa drei Tage umfassenden Zeitfensters sinkt sie mit zunehmendem Abstand immer weiter ab.

Nur jede 10. befruchtete Eizelle schafft es

Zudem gehen bis zu 70% aller befruchteten Eizellen ohne spürbare Entwicklung zugrunde und meist unbemerkt mit der Menstruationsblutung ab. Letztlich führt also durchschnittlich nur jede zehnte befruchtete Eizelle zu einer intakten Schwangerschaft.

Es ist somit ganz normal, wenn es eine Weile – unter Umständen mehrere Monate bis Jahre – dauert, bis sich Nachwuchs als Folge des Zeugungsaktes bemerkbar macht.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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