Wie häufig kommt es zu einer Frühgeburt?

Etwa 7-9% aller Geburten in Deutschland erfolgen vor der abgeschlossenen 37. Schwangerschaftswoche. Nahezu jedes elfte Neugeborene ist somit ein Frühchen, das sind mehr als 60.000 Kinder pro Jahr, Tendenz steigend.

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Zieht man ein Geburtsgewicht von weniger als 2.500 g als Definition heran, wie es auch die Weltgesundheitsorganisation WHO tut, dann ist sogar ein Drittel aller Geburten als Frühgeburten zu betrachten. Immerhin 8.500 Kinder (ca. 1,5%) eines Jahrgangs wiegen zu Beginn ihres eigenständigen Lebens weniger als 1.500 g. Sie werden deshalb als „sehr kleine Frühgeborene“ bezeichnet.

Die große Mehrzahl der Frühgeborenen gilt dank der medizinisch hochwertigen Versorgung als klinisch nicht krank. Problematisch gestaltet sich die Situation allerdings in der Hochrisiko-Gruppe, die 1% aller Geburten ausmacht. Darunter versteht man heute Frühgeburten, bei denen die Babys mit weniger als 1.250 g Gewicht und mehr als 10 Wochen vor dem eigentlichen Geburtstermin die schützende Gebärmutterhöhle verlassen.

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