Wann spricht man von einer Frühgeburt?

Kommt ein lebensfähiges Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche (SSW), also mehr als 3 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin auf die Welt, spricht man von einer Frühgeburt. Bei frühgeborenen Kindern dauert die Schwangerschaft demnach nicht die durchschnittlichen 280 Tage (40 Wochen), sondern weniger als 260 Tage, gerechnet vom ersten Tag der letzten Regelblutung.

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Medizinisch gesehen ist eher das Geburtsgewicht der entscheidende Risikofaktor: Die kritische Grenze liegt bei 2.500 g. Während früher die 28. SSW als Schallmauer für die Lebensfähigkeit der Leibesfrucht galt, hat sich diese Festlegung heute dank medizinisch-technischer Fortschritte auf die 24. SSW nach vorne verschoben (die auch schon bis zur 22. Woche unterschritten wurde).

Wenngleich sich die Überlebens- und Entwicklungschancen der Frühchen deutlich verbessert haben, lautet das Ziel normalerweise, die Schwangerschaft in der Gebärmutter möglichst lange zu erhalten. Die Beachtung bestimmter Risikofaktoren und Anzeichen kann dabei helfen, eine Frühgeburt zu vermeiden.

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