Was sind die Ursachen für eine Fehlgeburt?

Fehlgeburten sind, insbesondere wenn sie wiederholt auftreten, für die Paare und vor allem für die Frauen sehr belastend. Die Ursachen können die Mutter (und auch den Vater), das Kind sowie äußere Einflüsse betreffen und folglich ganz unterschiedlicher Natur sein. Leider bleiben sie häufig im Dunkeln.

Bei Frühaborten sind Chromosomenfehler die häufigste Ursache. Der Schwangerschaftsabbruch wirkt hier als natürlicher Schutzmechanismus. Desweiteren zählen u.a. Lage- und Formabweichungen der Gebärmutter, Infektionen,  Gebärmutterhalsschwäche (Zervixinsuffizienz) und endokrine (hormonelle) oder metabolische (den Stoffwechsel betreffende) Erkrankungen zu den häufigeren Auslösefaktoren. Manche Gefahren lassen sich im Rahmen der regelmäßigen ärztlichen Betreuung  im Vorfeld vermeiden bzw. aufdecken.

Zum Spektrum der möglichen Ursachen zählen u.a.:

  • genetische Ursachen, schwere Schäden im kindlichen Erbgut (50-60%)
  • Hormonstörungen (10-15%; z.B. Gelbkörperschwäche)
  • Gebärmutterhalsschwäche (8-15 %)
  • Störungen der Blutversorgung durch Plazenta oder Nabelschnur, Ablösung des Amnions vom Chorion (5-10 %)
  • (Scheiden-) Infektionen (3-5%; v.a. in der Frühschwangerschaft; z.B. mit Chlamydien)
  • Fehlbildungen und Verwachsungen der Gebärmutter  (1-3%, z.B. Uterus-Septum)
  • höheres Alter der Schwangeren
  • Stress
  • Abstoßungsreaktionen des mütterlichen Körpers (Immunologische Sterilität)
  • Autoimmunerkrankungen
  • gutartige Knoten der Gebärmutter (Myome)
  • fruchtschädigende Medikamente
  • Genussgifte (Nikotin, Alkohol, Rauschgifte) und andere Schadstoffe
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose)
  • Mangel an Folsäure


Autor:

Fehlgeburten sind, insbesondere wenn sie wiederholt auftreten, für die Paare und vor allem für die Frauen sehr belastend. Die Gründe können die Mutter (und auch den Vater), das Kind sowie äußere Einflüsse betreffen und folglich ganz unterschiedlicher Natur sein. Leider bleiben sie häufig im Dunkeln. Bei Frühaborten sind Chromosomenfehler die häufigste Ursache. Der Schwangerschaftsabbruch wirkt hier als natürlicher Schutzmechanismus. Desweiteren zählen u.a. Lage- und Formabweichungen der Gebärmutter, Infektionen, Gebärmutterhalsschwäche (Zervixinsuffizienz) und endokrine (hormonelle) oder metabolische (den Stoffwechsel betreffende) Erkrankungen zu den häufigeren Auslösefaktoren. Manche Gefahren lassen sich im Rahmen der regelmäßigen ärztlichen Betreuung im Vorfeld vermeiden bzw. aufdecken. Zum Spektrum der möglichen Ursachen zählen u.a.:

- Genetische Ursachen, schwere Schäden im kindlichen Erbgut (50-60%)

- Hormonstörungen (10-15%; z.B. Gelbkörperschwäche),

- Gebärmutterhalsschwäche (8-15 %),

- Störungen der Blutversorgung durch Plazenta oder Nabelschnur, Ablösung des Amnions vom Chorion (5-10 %),

- (Scheiden-) Infektionen (3-5%; v.a. in der Frühschwangerschaft; z.B. Chlamydien),

- Fehlbildungen und Verwachsungen der Gebärmutter (1-3%, z.B. Uterus-Septum),

- Alter der Schwangeren,

- Stress,

- Abstoßungsreaktionen des mütterlichen Körpers (Immunologische Sterilität),

- Autoimmunerkrankungen

- gutartige Knoten der Gebärmutter (Myome),

- fruchtschädigende Medikamente,

- Genussgifte (Nikotin, Alkohol, Rauschgifte) und andere Schadstoffe;

- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),

- Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose),

Mangel an Folsäure.
Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
Anzeigen