Nach der Fehlgeburt

Wie lange muss man nach einer Fehlgeburt warten, bis man wieder schwanger werden kann? Wie kann man mit der Trauer umgehen? Um solche Fragen geht es in diesem Kapitel.

Nach einer Fehlgeburt: Was soll ich tun?

Der Verlust einer Schwangerschaft stellt für viele Paare eine traumatische Erfahrung dar. Nehmen Sie sich nach einer Fehlgeburt unbedingt Zeit, um sich davon nicht nur körperlich, sondern auch seelisch zu erholen.

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Wann darf ich nach einer Fehlgeburt wieder schwanger werden?

Einer alten Hebammenregel zufolge sollten Sie mindestens so lange nicht schwanger werden, wie Sie Ihr Kind getragen haben. Der Grund liegt im Erholungsbedarf von Gebärmutter und Schleimhaut, die anschließend wieder bereit für eine neue Schwangerschaft sind.

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Kann ich trotz Fehlgeburt noch Kinder bekommen?

Ja, eine Fehlgeburt ist kein Grund, den eigenen Kinderwunsch aufzugeben. Hunderttausende von Frauen teilen Ihr Schicksal, und die meisten von ihnen sind anschließend in der Lage, eine Schwangerschaft normal auszutragen.

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Was sollte nach einer Fehlgeburt untersucht werden?

Zunächst einmal die beruhigende Nachricht: Nur bei wenigen Frauen kommt es überhaupt zu einer erneuten Fehlgeburt. In der überwiegenden Zahl der Fälle bleibt es bei einem singulären Ereignis.

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Wie häufig kommt es zu wiederholten Fehlgeburten?

Immerhin etwa 1 bis 2 von 100 Frauen mit Kinderwunsch (1-2%) sollen von der wiederholten (habituellen) Abortneigung betroffen sein. Dafür sind unterschiedliche Gründe und ein Zusammenwirken organischer, immunologischer und genetischer Faktoren verantwortlich.

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Ist nach einer Fehlgeburt das Risiko für eine weitere Fehlgeburt erhöht?

Statistisch gesehen: ja. Die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Fehlgeburt ist mit 12-24% nach einem Abort gegenüber einer unvorbelasteten Schwangerschaft (10-15%) erhöht. Nach zwei Aborten beträgt das Risiko 19-35% und nach drei Fehlgeburten 25-46%.

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Fehlgeburt: Wer ist schuld?

Der Beginn des Lebens stellt in verschiedener Hinsicht dessen sensibelste und gefährlichste Phase dar. Wenn ein Kind in der Schwangerschaft stirbt oder seine Geburt nicht (längere Zeit) überlebt, ist dies meist ein schicksalhaftes Ereignis. Es sollte und muss dann letztlich auch als ein solches angenommen werden, so schwer das den Eltern verständlicherweise fällt.

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Ist nach einer Fehlgeburt eine Wartezeit bis zur erneuten Schwangerschaft erforderlich?

Nach einer Fehlgeburt besteht ein erhöhtes Risiko für Komplikationen in der Folgeschwangerschaft. Eine wenigstens dreimonatige Erholungsphase für die Gebärmutter erscheint angebracht, bevor es zu einer erneuten Schwangerschaft kommt.

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Wird nach einer Fehlgeburt Mutterschutz gewährt?

Leider nicht. Im Gegensatz zur Situation bei einer Totgeburt erhalten Sie nach einer Fehlgeburt weder Mutterschutz noch Mutterschaftsgeld.

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Wird nach einer Totgeburt Mutterschutz gewährt?

Ja. Nach einer Totgeburt haben Sie einen Anspruch auf Mutterschutz. Dessen Dauer hängt vom Tag der Entbindung und vom Geburtsgewicht des Kindes ab.

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Totgeburt: Wie kann ich Abschied nehmen?

Viele Paare können das traumatische Erlebnis einer späten Fehgeburt oder einer Totgeburt besser verarbeiten, wenn sie sich bewusst von ihrem Kind verabschieden. Sie nehmen das Kind noch einmal in den Arm und nehmen Fotos und Fußabdruck mit nach hause.

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Wie erfolgt die Bestattung nach einer Totgeburt?

Im Bestattungsgesetz Ihres Bundeslandes wird geregelt, wann eine Bestattungspflicht besteht. In Berlin ist das beispielsweise der Fall, wenn das Baby tot geboren wurde und über 1.000 g wog. Üblicherweise liegt die Gewichtsgrenze bei 500 g.

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Fehlgeburt: Muss das Kind bestattet werden?

Die Bestattungspflicht ist unabhängig von der Meldepflicht und in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Als Grenzwert gilt üblicherweise ein Mindestgeburtsgewicht des verstorbenen Kindes von 500 g, in manchen Bundesländern auch 1.000 g.

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Ist eine Fehlgeburt ein Risikofaktor für einen späteren Herzinfarkt?

Ja, das ergab kürzlich eine prospektive Studie mit über 11.000 Teilnehmerinnen. Demzufolge ist jede Fehlgeburt mit einem um den Faktor 2,32 erhöhten Herzinfarktrisiko verknüpft.

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