Was ist der Mutterpass?

Der Mutterpass ist ein kleines, 32-seitiges Heftchen zur ärztlichen Dokumentation relevanter Informationen und Befunde im Laufe der Schwangerschaft bis zur abschließenden Nachuntersuchung nach erfolgter Geburt. Die werdende Mutter erhält den Pass von ihrem Frauenarzt oder der betreuenden Hebamme, nachdem die Schwangerschaft offiziell festgestellt wurde.

Daten von Mutter und Kind

Der Pass enthält (bei sorgfältiger Führung!) wichtige Daten zur Gesundheit der Mutter (z.B. Blutgruppe und Untersuchungsergebnisse für Erb- und Infektionskrankheiten), zum Zustand des Kindes (z.B. Lage, Gewicht, Größe) und zur anstehenden Geburt (z.B. voraussichtlicher Geburtstermin, etwaige Risikofaktoren). Damit dient er nicht nur dem betreuenden medizinischen Personal (und der Mutter selbst!) als wichtige Informationsquelle, sondern begünstigt auch eine schnellere und passendere Hilfe in Notfällen.

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Der Mutterpass wurde in Deutschland im Jahr 1961 zur Begleitdokumentation der freiwilligen und gesetzlich geregelten Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft eingeführt. Er ist ein persönliches Dokument der Mutter, die alleine darüber entscheidet, wer darin Einsicht haben darf. Der Mutterpass ist für zwei Schwangerschaften ausgelegt und bleibt auch nach Abschluss der spannenden Phase des Kinderkriegens ein aufhebenswertes Gesundheitsdokument.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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