Warum dürfen Hustenblocker nicht gleichzeitig mit Hustenlösern eingenommen werden?

Weil sie sich gegenseitig behindern. Und dann mehr schaden als nützen.

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Zum Hintergrund: Eine übliche Erkältung oder Bronchitis beginnt mit einem trockenen Reizhusten und endet mit ausgehusteten Schleimmassen. Bei Hustenbeschwerden mit starker, zäher Verschleimung kann die Einnahme eines Hustenlösers in Frage kommen und den Auswurf erleichtern. Bei einem nerv- und schlafraubenden Reizhusten kann dagegen (in seltenen Fällen) ein Hustenstiller als Linderungsmaßnahme sinnvoll sein. Die gleichzeitige Einnahme von sekretlösenden Mitteln und Hustenblockern ist aber prinzipiell zu vermeiden, da sie zu einem gefährlichen Sekretstau führen kann.

Die Ausnahme

Das klingt eigentlich logisch. Dennoch werden in Ausnahmefällen manchmal auch Hustenlöser plus Hustenblocker verordnet: in der Übergangsphase, wenn Reizhusten und Verschleimung nebeneinander auftreten. Unter Umständen ist dann auch mal die scheinbar widersprüchliche Hustenmittel-Kombination erlaubt, wobei dem Hustenlöser tagsüber und dem Hustenstiller abends bzw. nachtsüber der Vorzug gegeben wird.

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