Sind Nasentropfen für Kinder gefährlich?

Das kommt auf das Nasenspray an. Wenn Sie Nasensprays verwenden, die auf einem Zusammenziehen der Blutgefäße in der Nase beruhen (Wirkstoffe: Oxymetazolin, Xylometazolin, Tramazolin, Naphazolin), dann sollten Sie zum einen nur Präparate speziell für Kinder verwenden, und das auf keinen Fall länger als ein paar Tage.

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Zu den Nasensprays mit möglichst kurzer Anwendung gehören zum Beispiel:

  • Imidin®
  • Nasivin®
  • Olynth®
  • Otriven®
  • und viele weitere, die z.B. auch einfach nur Nasenspray oder Schnupfen-Spray heißen

Alternative: Salzlösungen

Zum Hintergrund: Da Nasentropfen oder Nasensprays, die Nasenschleimhäute abschwellen lassen und und so das Atmen erleichtern, zählen bei Kindern und Erwachsenen zu den häufig angewandten Erkältungsmitteln. Vor allem beim Einschlafen können sie eine wichtige Hilfe für Ihren kleinen Patienten sein. Enthalten die Tropfen bzw. das Spray einen Wirkstoff, der die Gefäße zusammenzieht, sollte die Anwendung nicht länger als 10 Tage dauern, da die Nasenschleimhaut sonst ernsthaft geschädigt werden kann.

Mittel auf Salzwasser- oder Kochsalzbasis sind in dieser Hinsicht weniger bedenklich. Sie können diese als fertige Präparate in der Apotheke oder Drogerie kaufen, z.B.:

  • Olynth salin®
  • Otrisal®
  • Rhinomer®

oder selbst herstellen und mit einer handelsüblichen Einmalspritze oder Pipette Ihrem Kind in die Nasenlöcher träufeln. Besondere Vorsicht ist bei der sehr empfindlichen Nasenschleimhaut von Säuglingen geboten.

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Alle Fragen und Antworten dazu finden Sie hier:
Erkältung bei Kindern: Ursachen, Vorbeugung, Behandlung

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