Wann muss man wegen einer Erkältung zum Arzt?

In den meisten Fällen können bereits die Eltern eine Erkältung ihres Kindes leicht an den üblichen Symptomen erkennen. Und die normale Erkältung ist kein Grund für einen Arztbesuch, wenn Sie an der (eigenen) Diagnose keinen Zweifel haben und wissen, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

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Kommen dagegen weitere bzw. ungewöhliche Symptome (z.B. Hautausschlag, starke Ohrenschmerzen, hohes Fieber, Nackensteife, Atemprobleme etc.) hinzu, werden die Krankheitszeichen nach ein paar Tagen eher schlimmer als besser oder dauern sie über Gebühr an, sollten Sie eine kinderärztliche Untersuchung und Beratung in Anspruch nehmen. Das gilt auch für stärker erkältete Säuglinge, die unter einer verstopften Nase meist heftiger leiden als ältere Kinder und Atemprobleme sowie Trinkschwierigkeiten entwickeln können.

Grippe und andere Infekte ausschließen

Der Kinderarzt kann andere, in Frage kommende Krankheiten ausschließen und bei Bedarf einen Erregernachweis (bzw. -ausschluss) durchführen. Dies mag beispielsweise zur Abklärung eines Grippeverdachts dienen oder einer bakteriellen Superinfektion, die eine antibiotische Behandlung erforderlich machen könnte.

Im Normalfall reichen die Befragung von Kind und Eltern, eine gründliche körperliche Untersuchung (inklusive Abhören und Abklopfen) und eine Blutabnahme für die Laborbefundung als diagnostische Maßnahmen aus. Nur in seltenen Fällen sind weiterführende Untersuchungen, wie z.B. eine Röntgenaufnahme bei Verdacht auf Lungenentzündung, erforderlich.

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Erkältung bei Kindern: Ursachen, Vorbeugung, Behandlung

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