Welche Erreger lösen eine Erkältung aus?

Eine Erkältung wird in den meisten Fällen durch Viren verursacht, wofür weit über 100 verschiedene Virustypen in Frage kommen. Die Unterkühlung des Körpers oder einzelner seiner Teile zählt sehr wahrscheinlich zu den Faktoren, die eine Erkältung begünstigen, ebenso wie Stress und Abwehrschwäche.

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Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich durch die sogenannte Tröpfchen-Infektion (z.B. Niesen) und direkten Kontakt (z.B. Küssen). Zuerst befallen die Viren die Nasen- und Rachenschleimhaut, von wo aus sie auf Bronchien oder Nasennebenhöhlen übergreifen können. Nicht selten kommt es zu einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien.

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Erreger, deren immunologisch bedeutsame Komponenten zudem wandlungsfähig sind, kommt es bei ein- und demselben Menschen immer wieder zu Erkältungen – obwohl sich jedes Mal ein funktionierender Immunschutz gegen den aktuellen Eindringling bildet.

Zu den bekanntesten bzw. häufigsten Erkältungsviren zählen:

  • Rhino-Viren (25-30%; über 100 verschiedene Typen)
  • Corona-Viren (10%)
  • ferner Adenoviren, Myxoviren, ECHO-Viren, Coxsackie-Viren, Parainfluenza-Viren
  • Respiratory-Syncytial-Viren (RS-Viren): führen bei älteren Kindern und Erwachsenen zu den typischen Erkältungsbeschwerden, bei Babys und jüngeren Kindern dagegen nicht selten zu schweren Entzündungen der tieferen Atemwege


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Erkältung bei Kindern: Ursachen, Vorbeugung, Behandlung

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