Welche Formen von Schlafstörungen gibt es bei Kindern?

Die im Kindes- und Jugendalter häufigsten Schlafstörungen lassen sich – ungeachtet der Formen- und vor allem Einteilungsvielfalt – drei Gruppen zuordnen:

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  • Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnien)
  • Aufwachstörungen (Parasomnien: nächtliches Erwachen, das mit besonderen Phänomenen verbunden ist)
  • Schläfrigkeit und Tagesmüdigkeit (Hypersomnie)

Von manchen Ärzten. oder vielmehr Wissenschaftlern, werden die Aufwachstörungen zu den Durchschlafstörungen gezählt, die dann als eine von zwei großen Gruppen von den Einschlafstörungen unterschieden werden. Aber das ist auch ein Stück weit akademische Selbstbeglückung. Nichts lieben wissenschaftlich tätige Ärzte (die nicht täglich im Patientenkontakt stehen) mehr als komplizierte Einteilungen. Da werden Doktorarbeiten drüber geschrieben, ob man's glaubt oder nicht.

Lassen Sie sich davon nicht beirren, auf die Inhalte kommt es an, d.h. auf eine ursachenorientierte Diagnose und Behandlung.

Welche Durchschlafstörungen gibt es bei Kindern?



Und noch eine wissenschaftliche Klassifizierung, falls das mal ein Arzt in den Mund nimmt: Vier Arten von episodischen Durchschlafproblemen können bei Kindern gelegentlich auftreten:

  • Schlafwandeln
  • Angstattacken
  • Albträume
  • Bettnässen

Auch wenn diese Phänomene manchen Eltern einen gehörigen Schrecken einjagen und Anlass zu großer Beunruhigung sein können, erweisen sie sich in der Regel als harmlos und verschwinden nach einer gewissen Zeit wieder.

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