Ist Schlafwandeln gefährlich?

Das Schlafwandeln kann zwar auf Eltern und Menschen, die es noch nie erlebt haben, furchteinflößend wirken, ist aber in der Regel harmlos. Das aus vielen Geschichten bekannte Balancieren auf dem Häuserdach kommt in Wirklichkeit eher nicht vor. Allerdings müssen Sie Ihr Kind trotzdem vor drohenden Unfallgefahren bei seinen nächtlichen Ausflügen beschützen.

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Es hat mal einen Mann gegeben, der schlafwandelnd das Gewehr aus dem Waffenschrank holte und damit auf die Straße ging. Es wird ewig unklar bleiben, ob er auch hätte schießen können (was er zum Glück nicht tat), aber der Fall zeigt, dass man ruhig etwas Vorsicht walten lassen sollte. Nun hat hierzulande natürlich auch kaum jemand einen Waffenschrank zuhause.

Meist im Alter von 4-8 Jahren

Schlafwandeln tritt am häufigsten im Alter von 4-8 Jahren auf, und zwar oft bei Kindern, die in jüngeren Jahren im Schlaf gesprochen haben. Zu den möglichen Ursachen dieses Phänomens werden Entwicklungsschübe gerechnet, die vorübergehende Schlafstörungen auslösen können.

In den meisten Fällen lässt die Neigung zum Schlafwandeln mit zunehmendem Alter nach und verschwindet bis zur Pubertät. Spätestens dann, wenn Ihr Kind regelmäßig schlafwandelt, empfiehlt sich der Besuch beim Kinderarzt, um die Diagnose zu sichern und etwaige Anfallsleiden auszuschließen. Dieses Phänomen tritt sowohl allein als auch in Kombination mit dem Nachtschreck (plötzliches Hochschrecken im Schlaf, ohne wach zu sein) auf.

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