Wie sind die Erfolgsaussichten für die Behandlung einer Depression bei Kindern?

Erfreulicherweise gut, selbst bei schweren Erkrankungen. Die Mehrzahl der Kinder gesundet nach geeigneter Behandlung, in der Regel beim Kinderpsychiater, schneller als depressive Erwachsene.

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Wichtig ist es, nicht allzu lange abzuwarten, während Ihr Kind leidet, sondern möglichst rasch das richtige Behandlungs- und Betreuungsangebot zu finden. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Kinderarzt ausführlich beraten, wenn Sie bei Ihrem Sprössling Hinweise auf eine depressive Störung vermuten.

Auch nach der Behandlung weiter beobachten

Trotz guter Therapierbarkeit ist die Selbsttötung die zweithäufigste Todesursache im Kindes- und Jugendalter (nach Unfällen). Der überwiegende Teil der Suizide steht im direkten Zusammenhang mit einer Depression. Auch Rückfälle können bei Kindern und Jugendlichen oder auch später im Leben zu schweren psychischen Störungen mit erhöhtem Selbstmordrisiko führen. Aufgrund dieser Rückfallgefahr ist auch nach einer erfolgreichen Behandlung weiterhin Aufmerksamkeit geboten – beim Kind als Selbst-Schutz-Bewusstsein und bei Ihnen als fürsorgende bzw. hilfsbereite Eltern.

Achtung – zu möglichen ärztlichen Behandlungsfehlern zählen:

  • Bagatellisieren
  • Ablenken
  • Trösten
  • Ablehnung oder unkritischer Einsatz von Medikamenten
  • Unterlassung von Psychotherapie
  • Ablehnung einer gesamthaften Betreuung (mit Fachkräften aus verschiedenen Berufsgruppen und Einrichtungen)
  • fehlende Elternberatung


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Navigator-Medizin.de/Depression

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