Woran erkennt man eine Depression bei seinem Kind?

Das ist leider gar nicht so einfach. Denn nicht nur bei Erwachsenen, auch bei Kindern und Jugendlichen können sich Depressionen auf ganz unterschiedliche Weise äußern. Von sozialem Rückzug über Aggressionen bis hin zu diffusen körperlichen Beschwerden.

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Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen

Trotz der Vielfältigkeit der möglichen Anzeichen gibt es auch ein paar Auffälligkeiten. So reagieren Mädchen tendentiell eher mit sozialem Rückzug. Auch sogenannte Auto-Aggressionen (Magersucht, Schnittverletzungen) sind bei ihnen häufiger. Jungen hingegen neigen stärker dazu, ihre Depressionen nach außen zu kehren. In Form von Aggressionen und ständigen Streitereien zum Beispiel. Oder sie beginnen die Schule zu schwänzen oder sogar zu stehlen.

Aber all das sind nur Tendenzen, im Einzelfall kann es auch völlig anders sein.

Dass man solche Anzeichen und generell anhaltend schlechte Stimmung bei seinem Kind ernst nehmen sollte, zeigt eine Zahl: Täglich versuchen in Deutschland 40 Kinder, sich das Leben zu nehmen. Meist wegen unerkannter Depressionen.

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