Bettnässen: Behandlung und Verlauf

Bettnässen: Wie kann ich meinem Kind helfen?

Bettnässen bei KindernFür das Einnässen ohne organische Ursache gilt: Elterliche Geduld und Zuwendung sind die beste Therapie.

Das Wichtigste: Machen Sie das Bettnässen nicht zu einem (noch größeren) Problem. Die meisten Kinder leiden ohnehin in dieser Situation. Drohungen, Bestrafungen, Beschimpfungen oder Bloßstellen vor Freunden oder anderen Menschen verschlimmern dieses Leid und wirken vorzugsweise kontraproduktiv.

Auch gutes Zureden, das einen hohen Erwartungsdruck aufbaut, ist für Ihr Kind nicht hilfreich.

Weiterlesen: Bettnässen: Wie kann ich meinem Kind helfen?

   

Bettnässen beim Kind: Wann sollte man zum Arzt?

Das Trockenwerden zählt zu den Disziplinen, über die Eltern im „Erfolgsfall“ häufig gerne stolz berichten – und andernfalls lieber schweigen. Was nicht unbedingt das Wissen in der Bevölkerung mehrt, ab wann und in welchen Formen das Bettnässen (oder auch ein anderes Problem mit dem Wasserlassen) als behandlungsbedürftiger Zustand zu betrachten ist.

Weiterlesen: Bettnässen beim Kind: Wann sollte man zum Arzt?

   

Bettnässen: Welche Fragen stellt der Kinderarzt?

Zwar ist Bettnässen in den meisten Fällen eher harmloser Natur. Aber allein, um auf Nummer sicher zu gehen, ist es bei längerem Anhalten des Problems trotzdem sehr sinnvoll, den Kinderarzt oder die Kinderärztin zu Rate zu ziehen. In der Praxis werden Sie dann wahrscheinlich zunächst ausführlich befragt, was für die Einordnung des Problems ganz wichtig ist.

Weiterlesen: Bettnässen: Welche Fragen stellt der Kinderarzt?

   

Wann ist bei Bettnässen eine Behandlung erforderlich?

Das hängt vom Alter Ihres Kindes, der Art der Störung und letztlich vom Leidensdruck ab, den das Bettnässen auslöst. Bei nur gelegentlichem nächtlichen Einnässen wird aus medizinischer Sicht in der Regel auf eine weitere Abklärung und Behandlung bis zum 6. Lebensjahr verzichtet. Einfache Maßnahmen wie eine wasserdichte Unterlage im Bett reichen dann als „Behandlung“ zunächst aus. Wichtig ist aber auch die emotionale Unterstützung des Kindes (vermeiden Sie Druck und schlechtes Gewissen).

Weiterlesen: Wann ist bei Bettnässen eine Behandlung erforderlich?

   

Wie sinnvoll ist das nächtliche Wecken bei Bettnässern?

Das nächtliche Wecken des bettnässenden Kindes, um es anschließend auf die Toilette zu setzen, ist eine Tortur für Kinder und Eltern, die offenbar noch häufig praktiziert wird. Dadurch kann zwar möglicherweise die Anzahl der nassen Laken vermindert, nicht oder nur selten aber das dahinter liegende Problem gelöst werden.

Weiterlesen: Wie sinnvoll ist das nächtliche Wecken bei Bettnässern?

   

Wie wird diagnostisch bei Bettnässen vorgegangen?

Wenn Sie mit Ihrem bettnässenden Kind den Arzt aufsuchen, besteht die erste diagnostische Maßnahme in einer ausführlichen Befragung. Dabei geht es um das beobachtete Beschwerdebild, das Verhalten von Kind und Eltern, die familiäre Situation und sonstige möglicherweise relevante Begleitumstände inklusive Medikamenteneinnahme. Das kann durchaus persönlich werden, muss es aber auch, wenn man der Ursache auf die Spur kommen will.

Weiterlesen: Wie wird diagnostisch bei Bettnässen vorgegangen?

   

Wie behandelt der Arzt das Bettnässen?

Meistens muss er gar nicht behandeln, weil sich das Problem als überschaubar und vorübergehend erweist. Ist das Bettnässen sehr häufig oder besteht es schon sehr lange oder noch nach dem 5. Geburtstag, muss aber – je nach Ursache – eine Behandlung erwogen werden. Allerdings immer erst nach (!) einer ausführlichen Diagnostik und Beratung.

Weiterlesen: Wie behandelt der Arzt das Bettnässen?

   

Wie funktioniert die Klingelhose® bei der Behandlung des Bettnässens?

Wenn einfachere Maßnahmen zur Behebung des nächtlichen Bettnässens nicht ausreichen, wird von einigen Ärzten das Training mit Klingelgerät empfohlen. Das ist eine Form der apparativen Verhaltenstherapie bzw. eine Alarmtherapie.

Weiterlesen: Wie funktioniert die Klingelhose® bei der Behandlung des Bettnässens?

   
Anzeigen