Spezielle Epilepsie-Formen

Welches ist die häufigste Epilepsie-Form bei Kindern?

Die sogenannte Rolando-Epilepsie. Typisch ist ein Erkrankungsbeginn zwischen dem 3. und 8. Lebensjahr. Aber auch bis hin zum 13. Lebensjahr kann die Rolando-Epilepsie noch auftreten.

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Was versteht man unter Rolando-Epilepsie?

Die Rolando-Epilepsie ist die häufigste Epilepsie-Form bei Kindern. Typisch für die Anfälle ist, dass sie meist nur auf bestimmte Körperregionen begrenzt sind (fokale Anfälle) und dies von Anfall zu Anfall wechseln kann (z.B. Zuckungen nur der rechten Gesichtshälfte, ein anderes Mal der linken).

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Wann treten die Anfälle bei Rolando-Epilepsie meist auf?

Nachts bzw. während des Schlafens. Bei etwa jedem dritten betroffenen Kind treten die Anfälle sogar ausschließlich im Schlaf auf.

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Was versteht man unter BNS-Krämpfen?

BNS-Krämpfe sind das charakteristische Merkmal einer seltenen Epilepsie-Form im Kleinkindesalter. BNS steht dabei als Abkürzung für Blitz-Nick-Salaam-Krämpfe. Die Erkrankung wird auch West-Syndrom genannt (nach dem Entdecker, einem englischen Arzt namens William James West).

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In welchem Alter beginnen Blitz-Nick-Salaam-Krämpfe typischerweise?

Blitz-Nick-Salaam-Krämpfe sind eine seltene Variante der Epilepsie im Kleinkindesalter. Die Erkrankung beginnt typischerweise im ersten Lebensjahr, im Alter von zwei bis acht Monaten.

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Was ist das West-Syndrom?

Das West-Syndrom ist eine seltene Epilepsie-Form. Sie ist benannt nach dem englischen Arzt William James West, der sie erstmals beschrieb, nachdem sein Sohn daran erkrankt war.

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Was versteht man unter dem Lennox-Gastaut-Syndrom?

Das Lennox-Gastaut-Syndrom ist eine spezielle Form der Epilepsie im Kindesalter. Typisch sind Krampfanfälle mit Muskelzuckungen und unwillkürlichen Lautäußerungen, bei denen die Kinder stürzen.

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Was sind die typischen Symptome des Lennox-Gastaut-Syndroms?

Beim Lennox-Gastaut-Syndrom fallen die Kinder während des Anfalls typischerweise hin, haben heftige Muskelzuckungen und geben unwillkürlich Geräusche von sich. Insgesamt können die Anfälle aber sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, eine feste Regel gibt es nicht.

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Was ist eine juvenile myoklonische Epilepsie?

Die juvenile myoklonische Epilepsie ist eine seltene Epilepsie-Variante, die typischerweise im Jugendalter beginnt. Es kommt anfallsweise zu Zuckungen der Arme und Beine, nicht selten auch zu generalisierten Krampfanfällen. Oft sprechen die Betroffenen von einem "Gefühl wie bei einem elektrischen Schlag".

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