Was sind die häufigsten Auslöser von Krampfanfällen bei Kindern?

Die Ursachen von Krampfanfällen im Kindesalter sind vielfältig. Längst nicht immer handelt es sich um eine Epilepsie. Dennoch sollten Sie einen solchen Vorfall unbedingt von Ihrem Kinderarzt abklären lassen.

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Die wichtigsten Ursachen von Krampfanfällen im Kindesalter sind:

  • verminderte Krampfschwelle (meist aufgrund einer erblichen Veranlagung)
  • Fieber
  • zu wenig Schlaf
  • Flackerlicht (auch Monitor- oder Fernsehlicht kann Auslöser sein)
  • Stoffwechselstörungen (z.B. jugendlicher Diabetes)
  • Vergiftungen
  • Entzündungen, Verletzungen, Tumore oder Fehlbildungen im Bereich des Gehirns
  • Erbliche Veranlagung: Eine sogenannte verminderte Krampfschwelle

Alle Fragen und Antworten dazu finden Sie hier:
Epilepsie: Ursachen, Symptome, Behandlung

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Kommentare (6)
Krampfanfälle bei Schizophrenie
6 Donnerstag, den 14. Februar 2019 um 18:25 Uhr
eßmann ilona
Hallo,
mein Sohn ist seit ca. 10 jahren an akuter paranoider Schizophrenie erkrankt. Es hat sich chronifiziert, und jetzt hat er zum 2. Mal einen sehr starken Krampfanfall bekommen. Des Weiteren hat er mich heute nicht erkannt! Zum ersten Mal. Meine Frage: Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Krampfanfall,der Vergesslichkeit und der Schizophrenie? Zu welchem Arzt muss ich gehen? Und - ist das ein normaler Vorgang? Gruß
Was tun bei einem epileptischen Anfall?
5 Montag, den 10. Dezember 2018 um 22:26 Uhr
Oliver Kreglewski
Ich bin seit meinem 11 Lebensjahr, also seit 29 Jahren, Epileptiker. Mein Vater hat es von seiner Mutter, und ich von meinem Vater. Ich bin das jüngste von 5 Kindern. Mein ältester Bruder hatte nach einer Party, bei der er sehr viel Alkohol getrunken hatte, einen ziemlich heftigen Anfall. Zuerst hat er nur leicht gezuckt. Dann hat er sich nochmal hingelegt und meinte, es würde schon wieder gehen. Ich war in die Küche gegangen um Kaffee zu machen, als meine damalige Freundin plötzlich schrie. Er lag im weichen Bett. Keine Verletzungsgefahr? Er lag auf dem Rücken, war am krampfen wie verrückt und fast am ersticken, weil er seine Zunge halb verschluckt hatte. Hinzu kam das Blut, weil er sich wohl auch derbe auf die Zunge gebissen haben muss. Meine damalige Freundin habe ich zum telefonieren geschickt, um den Rettungswagen zu rufen. Sie konnte das Schauspiel nicht mit ansehen. Ich habe meinen Bruder dann auf die Seite gedreht und eine halbe Packung Taschentücher zwischen die Zähne gestopft, damit er sich nicht weiter kaputt beißt. Ich sah zu, dass ich ihn auf der Seite behielt, damit das Blut aus seinem Mund ablaufen konnte. Dabei passte ich natürlich darauf auf, dass er die Taschentuchpackung nicht auch noch verschluckt. Nach einer halben Stunde hörte der Anfall so langsam auf und die Rettungskräfte sind dann auch eingetrudelt. Durch den Anfall hatte sich mein Bruder die Schultern mehrfach ausgekugelt. An einer Schulter musste er dann später operiert werden.
Wenn ich vorher gehört oder gelese hätte, man soll denjenigen flach hinlegen, nicht versuchen ihn festzuhalten und wenn möglich den Kopf etwas polstern bzw. ein Kissen darunter legen, hätte ich das bei meinem Bruder gemacht. Aber anders gesagt: Da er ja eh' im Bett lag, wäre das ja nicht nötig gewesen. Er wäre tot.
Man kann keine genauen Richtlinien machen, was bei einem Anfall tatsächlich zu machen ist. Es gibt so viele verschiedene Arten von Epilepsien und Anfällen. Da sind die erforderlichen Maßnahmen evtl. auch etwas individueller. Es gilt der Grundsatz, wie bei der "Ersten Hilfe". Man kann fast nichts falsch machen. Nur nichts tun, ist falsch!
Tägliche Krampfanfälle bei unserem Enkelsohn
4 Samstag, den 23. Juni 2018 um 19:46 Uhr
Petra Schulz
Wir sind stolze Großeltern. Seit dem 10. Monat krampft unser Enkelkind. Wenn ich die Anfragen und Hilferufe lese stelle ich fest, dass viele schon die Hirnstrom-Messungen gemacht haben. Für 15 Min. wurde das bei unserem süßen Enkel auch gemacht. Dann ging es zur behandelnden Kinderärztin, wo uns der Befund als -"Tick" - mitgeteilt wurde. Immer wieder lese ich, dass es irgendwann weg geht. So auch der Kommentar der behandelnden Kinderärztin. Nur keiner fragt mal nach, was die Kindesmutter in der Schwangerschaft veranstaltet hat - wie z.B.: Mit Rotwein das Kind abtreiben, oder auf den Bauch schlagen. Das interessierte nicht einmal das Jugendamt, obwohl die Kindesmutter dort total bekannt ist. Aber mit Jammern und "Schönstellen" hat sie dort Erfolg. Auch die Kita schaut weg.
Da wir nur die Großeltern sind, konnten wir es filmen und haben es einigen behandelnden Ärzten gezeigt, die jedesmal die Hände über den Kopf hielten und dringend rieten, in neurologische Behandlung zu gehen. Der größte Verdacht - aufgrund der Aufnahmen - wurde auf BNS geäußert. Wie soll man sich da verhalten? Wegschauen können wir nicht. Aber niemand hilft!
Krampf bei meiner Tochter 10 Jahre alt
3 Montag, den 23. Januar 2017 um 21:04 Uhr
Alma Roussas
Ich habe es selber erlebt, meine 10 Jahre alte Tochter hat beim Frühstück einen Krampf gekriegt. Der ganze Körper war verkrampft, nach ein paar Sekunden war es vorbei. Wir waren in Krankenhaus, die haben EEG gemacht, nichts gefunden, alles normal. EKG auch alles ok.
Kann mir jemand sagen, um was es geht. Bin sehr dankbar.
Krampfanfälle ohne Befund
2 Dienstag, den 09. August 2016 um 10:07 Uhr
Willemijn Krol
Hallo Herr Omerbozovic,

ich lese gerade Ihren Beitrag. Eine Freundin ihr Bub von 1 Jahr hat genau das gleiche. Er krampft häufig ohne Befund. EEG und MRT super und keine Auffälligkeiten. Er bekommt nun schwere Epileptie-Medikamente, krampft aber immer noch.
Wie geht es Ihren Sohn jetzt? Haben Sie rausgefunden was ihm fehlt?
Anfälle
1 Mittwoch, den 19. August 2015 um 12:36 Uhr
ali omerbozovic
Mein Sohn, 3 Jahre alt, krampft jetzt schon seit 2 Monaten durchgehend, plus dass es auch noch zu Krampfserien kommt, 10 bis 12 Mal am Tag. Doch an manchen Tagen krampft er gar nicht.
Trotz Medikamenten krampft er, komplett untersucht von Kopf bis Fuß, nichts ist zu erkennen.
Sind seit dem ersten Anfall in Behandlung und im Krankenhaus, keiner hat eine Erklärung, kerngesund, alles ok, aber er krampft, es ist sehr schlimm und schwer, sowas beim eigenen Kind zu sehen. Und die langen Aufenthalte im Krankenhaus sind auch nicht einfach.
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