Was ist ein Grand-Mal-Anfall?

Der Grand-Mal-Anfall zählt zu den generalisierten Epilepsie-Anfällen. Er unterteilt sich in eine sog. tonische und eine nachfolgene klonische Phase.

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In der tonischen Phase des Grand-Mal-Anfalls wird das Kind tief bewusstlos, die Gliedmaßen sind meist gestreckt. In dieser Phase kann die Atmung kurzzeitig ausfallen, was sich in bläulich verfärbter Haut äußern kann.

Etwa nach 10 bis 30 Sekunden geht die tonische Phase in die klonische Phase über. Die Arme und Beine beginnen nun heftig zu zucken.

Nach dem Anfall folgt Schlaf

Der ganze Spuk ist in der Regel nach ein bis zwei Minuten vorbei. Danach fällt das Kind in einen tiefen Schlaf. Später kann es sich an den Anfall nicht mehr erinnern, spürt ihn aber noch in Form von Muskelkater.

Während des Grand-Mal-Anfalls kann es zu unwillkürlichem Harn- oder Stuhlabgang kommen. Manchmal beißen sich die Kinder auch auf die Zunge, zum Glück aber meistens nicht allzu schlimm.

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