Epilepsie bei Kindern: Symptome

Epilepsie – Woran erkenne ich, ob mein Kind unter der Krankheit leidet?

Rund 0,25% aller Kinder und Jugendlichen weltweit leiden unter Epilepsie – einer der häufigsten Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS). Vereinfacht ausgedrückt führt ein "Kurzschluss im Gehirn" zu Krampfanfällen. Dabei bemerken Eltern die Anfälle ihrer Kinder häufig gar nicht oder stufen bestimmte Anfalls-Symptome als vollkommen "normal" für das jeweilige Kindesalter ein. Wie ernst die Lage wirklich ist, kann ein Laie aus der Beobachtung kaum schließen.

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Was ist eine Absence?

Eine Absence ist eine ganz kurze Bewusstseinstrübung. Sie kann bei Kindern mit Epilepsie vorkommen, ohne dass es zu einem richtigen epileptischen Anfall kommt. Eine Art Vorstufe also.

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Wie äußert sich eine Absence?

Eine Absence wird häufig überhaupt nicht bemerkt. Sie kann sich darin äußern, dass die Kinder im Spielen oder in der Bewegung kurz innehalten, einen Augenblick lang verwirrt wirken und dann nach ein paar Sekunden so weitermachen, als wäre nichts passiert.

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Was ist ein Petit-Mal-Anfall?

Ein Petit-Mal-Anfall ist ein "kleiner" (frz. petit = klein) epileptischer Anfall. Zwar ist der gesamte Körper betroffen, es handelt sich also um einen sogenannten generalisierten epileptischen Anfall. Allerdings dauert er nur ganz kurz an, und wird oft sogar kaum bemerkt.

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Was ist ein Grand-Mal-Anfall?

Der Grand-Mal-Anfall zählt zu den generalisierten Epilepsie-Anfällen. Er unterteilt sich in eine sog. tonische und eine nachfolgene klonische Phase.

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Woran erkenne ich einen epileptischen Anfall bei meinem Kind?

Ein epileptischer Anfall kann beim Kind (wie übrigens auch beim Erwachsenen) sehr unterschiedlich verlaufen. Das klassische Bild, das man meistens vor Augen hat – ein zuckender Körper und eine Art Ohnmacht– , kann genauso erscheinen, aber eben auch ganz anders.

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Stimmt es, dass Kinder vor einem epileptischen Krampfanfall auch Halluzinationen haben können?

Ja. Solche Vorboten nennt man Aura. Sie müssen nicht, sie können aber auftreten. Bei Kindern können das neben vielen anderen Aura-Symptomen auch "unwirkliche" Sinneswahrnehmungen sein.

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Stimmt es, dass sich Kinder während eines epileptischen Anfalls auf die Zunge beißen können?

Ein Zungenbiss kommt beim epileptischen Anfall des Kindes durchaus vor, bleibt aber meistens relativ harmlos. Richtig gefährliche Zungenbisse mit ernsthaften Verletzungen sind zum Glück selten.

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Was bedeutet es, wenn mein Kind bei einem Krampfanfall Schaum vor dem Mund hat?

Schaum vor dem Mund, nochzumal während eines epileptischen Anfalls, ist für die Eltern immer ein besonders besorgniserregendes Zeichen. Allerdings ist die Ursache hierfür vergleichsweise harmlos.

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