Was kann ich gegen Wachstumsschmerzen bei meinem Kind tun?

Eine sanfte Massage des schmerzenden Gliedes von oben nach unten empfinden fast alle Kinder als angenehm. Außerdem spielen der Zuwendungsfaktor und der psychologische Wohlfühleffekt dabei eine wichtige Rolle.

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Sie können auch versuchen, mit Kälte oder Wärme Ihrem Kind Gutes zu tun und seine Schmerzen zu lindern. Welche Temperaturveränderung dabei gerade hilft, ist individuell unterschiedlich. So können Sie Ihrem Kind ein Wärmekissen auflegen oder eine Infrarotlampe zum Einsatz bringen. Auch das Auftragen von Arnika- oder Johanniskrautsalbe hat eine wärmefördernde Wirkung. Zum Kühlen bieten sich dagegen feuchtkalte Umschläge an, eventuell garniert mit einem Schuss Zitronensaft. Auch Franzbranntwein oder Calendula-Tinktur werden empfohlen.

Wenn all das zur Schmerzbekämpfung nicht ausreicht, können Sie Ihrem Kind mit Paracetamol in der Regel schnell und sicher helfen (15 mg/kg Körpergewicht i.d.R. als Saft oder Zäpfchen, ggf. auch als Brausetablette).

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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