Bei wem ist das Risiko für Röteln am höchsten?

Wie häufig und wen die Röteln heute befallen, hängt vom Impfstatus der Bevölkerung ab. Bevor das Impfprogramm auf die Röteln ausgeweitet wurde, machten die meisten Menschen die Krankheit im Kindesalter durch und waren anschließend lebenslang immun gegen die weltweit verbreiteten Viren.

Unsere 10 wichtigsten Tipps für eine gesunde Kindheit

weiterlesen...

Im „natürlichen“ Zustand ohne Impfung – und heute in Bevölkerungsteilen mit niedrigen Durchimpfungsraten – treten 80-90% aller Röteln-Erkrankungen im Kindesalter auf. Die Durchimpfung der Bevölkerung hat einerseits zu einer deutlichen Dezimierung der Röteln-Erkrankungen geführt. Impflücken gefährden allerdings den nachhaltigen Erfolg und können zu sporadischen und massenhaften Infektionen bei Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen führen.

Besonders gefährdet sind ungeborene Kinder von nichtimmunen Schwangeren. In der aktuellen Fachliteratur wird mehrheitlich von einer mangelnden Immunität bei 7-15% aller (gebärfähigen) Frauen ausgegangen.

Autor:

Anzeigen