Welche Komplikationen können bei Röteln auftreten?

Bei Röteln kommt es selten zu ernsthafteren Komplikationen. Wie bei anderen „Kinderkrankheiten“ gilt: je höher das Alter der Betroffenen, desto eher können sich Probleme ergeben. Dazu zählen u.a.:

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  • Gehirnentzündung (Enzephalitis), Risiko: 1:6.000
  • kleine Gefäßschäden, die zu Blutungen unter der Haut führen (Purpura)
  • Gelenkentzündungen mit Schwellung und/oder Schmerzen (v.a. bei Mädchen ab 12 Jahren und Frauen)

Gefahr vor allem bei Schwangeren

Die größte Bedrohung besteht bei einer Infektion während der Schwangerschaft, wenn die Mutter über keinen Immunschutz gegen die Rötelnviren verfügt. Dann sind folgende Komplikationen nicht selten:

  • erhöhtes Risiko für Fehl- oder Frühgeburt, eventuell Abtreibung
  • Organschäden und Missbildungen des Embryos bzw. Fetus (Embryofetopathie)

Zu den seltenen Komplikationen, die im Erwachsenenalter zu beobachten sind, gehören u.a.:

  • Entzündungen des Herzens
  • Gehirnentzündung
  • Gelenkentzündung
  • Blutungen


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