Wie werden Röteln behandelt?

Eine spezielle Therapie gegen Röteln ist weder vorhanden noch notwendig. Das gilt zumindest, wenn Kinder erkranken, bei denen die Infektion in den meisten Fällen so milde verläuft, dass auf medizinische Behandlungsmaßnahmen weitgehend verzichtet werden kann.

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Zum Arzt sollten Sie mit Ihrem Kind bei Röteln-Verdacht trotzdem gehen (vorab telefonisch anmelden wegen der Ansteckungsgefahr!), um die Diagnose zu sichern und etwaige relevante Befunde nicht zu übersehen.

Viel trinken und ab ins Bett

In der Regel verläuft eine Röteln-Infektion bei Kindern relativ harmlos. Dennoch sollten Sie sich an folgende Empfehlungen halten:

  • Sorgen Sie für kräfteschonende und kräftesammelnde (Bett-) Ruhe, auch wenn sich Ihr Kind nicht besonders krank fühlt. Damit fördern Sie einen kurzen und komplikationsfreien Krankheitsverlauf.
  • Versorgen Sie Ihr Kind mit ausreichend Flüssigkeit.
  • Allenfalls wenn stärkere Beschwerden vorliegen, empfehlen sich symptomlinderne Maßnahmen, etwa schmerzstillende und fiebersenkende Medikamente (z.B. Paracetamol oder Ibuprofen) oder Entzündungshemmer bei begleitender Gelenkentzündung (Arthritis).
  • Lassen Sie Ihr Kind wegen der Ansteckungsgefahr noch eine Woche nach Abklingen des Hautausschlags zu Hause. Verhindern Sie vor allem den Kontakt zu schwangeren Frauen oder zu Frauen, die nicht gegen Röteln geimpft – aber möglicherweise (bald) schwanger – sind.


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