Wann besteht bei Mumps Ansteckungsgefahr?

Die Ansteckungsgefahr bei Mumps besteht knapp eine Woche vor bis anderthalb Wochen nach dem Krankheitsausbruch. Dieser geht typischerweise mit einer Schwellung der Ohrspeicheldrüse(n) einher.

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Höchste Infektionsgefahr besteht im Kernzeitraum von zwei Tagen vor bis vier Tagen nach Erkrankungsbeginn. Mit dem Abschwellen der Speicheldrüsen klingt dann auch die Virusausscheidung ab.

Auch symptomlose Mumps sind infektiös

Tückisch und für die Verbreitung der Erreger förderlich ist der bei vielen Infektionskrankheiten anzutreffende Umstand, dass Ihr Kind (oder wer auch immer infiziert wurde) auch dann als wandelnde Ansteckungsquelle fungiert, wenn es selbst keine oder kaum Symptome zeigt. Und das ist mit vermuteten 20-50% nicht selten der Fall.

Ob sichtbar oder nicht: Nach der Begegnung mit dem Mumpsvirus verhindert – ebenso wie nach zweimaliger Impfung – ein lebenslanger Immunschutz eine erneute Ansteckung. Ausnahmen bestätigen allerdings auch hier die Regel.

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