Was sind Koplik-Flecken?

Unter Koplik-Flecken versteht man die für Masern charakteristischen „kalkspritzerartigen“ Flecken auf der Mundschleimheit. Sie treten 2 bis 4 Tage nach den ersten Krankheitsanzeichen an der Wangeninnenseite gegenüber den Backenzähnen auf.

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Die zartroten Pünktchen mit weißem Zentrum stellen als Ausschlag im (Mund-) Schleimhautbereich ein Enanthem dar, im Gegensatz zu einem Exanthem auf der äußeren Haut. Für ihre Entstehung sind Immunreaktionen in den Blutkapillaren verantwortlich.

Wodurch entsteht der Hautausschlag bei Masern?

Der für die Masern typische Hautausschlag entsteht durch eine virusbedingte Schädigung der Blutgefäße, die in der Folge durchlässiger werden. Der Austritt von Flüssigkeit und Zellmaterial führt zu dem fleckigen, später knötchenartigen Ausschlag (makulopapulöses Exanthem). Nach erfolgreicher Bekämpfung der Viren durch die Immunabwehr klingen die Beschwerden ab, der Ausschlag verblasst und die Haut kehrt unter starker Schuppung wieder in ihren Normalzustand zurück.

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