Hirnhautentzündung bei Kindern

Was sind typische Beschwerden bei Gehirn- und Hirnhautentzündung?

Eine Gehirn- oder Gehirnhautentzündung (Meningitis) kann sich je nach Lebensalter unterschiedlich äußern. Da es sich um eine schwere Erkrankung handelt, ist es wichtig, im Fall der Fälle die Anzeichen richtig zu deuten.

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In welcher Altersgruppe tritt eine Hirnhautentzündung gehäuft auf?

Jährlich erkranken in Deutschland schätzungsweise 5.000 bis 10.000 Menschen an einer Hirnhautentzündung (Meningitis).

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In welcher Jahreszeit treten Hirnhautentzündungen gehäuft auf?

Grundsätzlich ist die Möglichkeit, sich eine Hirnhautentzündung (Meningitis) einzufangen, zu jeder Jahreszeit gegeben. Saisonale Unterschiede gibt es in Abhängigkeit von der Erregerart.

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Wie lange dauert es, bis nach einer Ansteckung eine Meningitis entsteht?

Die Zeit zwischen Ansteckung und dem Auftreten erster Krankheitszeichen (Inkubationszeit) beträgt bei einer Hirnhautentzündung in der Regel etwa 3-10 Tage. Typischerweise sind bereits einige Tage zuvor grippeähnliche Beschwerden vorhanden.

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Wie kann ich testen, ob mein Kind eine Hirnhautentzündung hat?

Kopfschmerzen, die im Rahmen einer fieberhaften Erkrankung auftreten, klingen meist wieder ab, wenn das Fieber seinen Höhepunkt erlangt hat. Ist dies bei Ihrem Kind nicht der Fall – bleiben die Kopfschmerzen also bestehen – und kommen auch noch Übelkeit oder Erbrechen dazu, liegt der Verdacht auf eine Hirnhautreizung oder Hirnhautentzündung nahe.

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Was ist das Dreifuß-Zeichen?

Das Dreifuß-Zeichen dient als ein Anhaltspunkt dafür, ob Ihr Kind möglicherweise an einer Hirnhautentzündung leidet. Kann es auf die Aufforderung hin, sich aus dem Liegen aufzusetzen, die Arme ohne Schmerzen bei gestreckten Knien, gebeugten Hüften und nach vorne gekrümmtem Rücken vorstrecken, ist eine Hirnhautentzündung sehr unwahrscheinlich.

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Was ist das Kniekuss-Zeichen?

In Ergänzung zum Dreifuß-Zeichen eignet sich auch das Kniekuss- oder Knieküss-Zeichen als einfach durchzuführende Probe, wenn Sie bei Ihrem Kind eine Hirnhautentzündung vermuten. Die Aufgabe besteht darin, im Sitzen das angezogene Bein mit dem Mund zu berühren.

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Was ist das Kniebeuge-Zeichen?

Neben dem Dreifuß- und Kniekuss- ist auch das Kniebeuge-Zeichen (Brudzinski-Zeichen) ein neurologischer Hinweis auf eine Hirnhautentzündung. Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind an einer solchen erkrankt sein könnte, lassen Sie es sich flach auf den Rücken legen.

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Was ist beim Dreifuß- und Knieküss-Zeichen zu beachten?

„Besteht“ Ihr Kind beide Proben, ist eine Hirnhautentzündung so gut wie ausgeschlossen. Die Durchführbarkeit dieser Untersuchungen hängt allerdings vom (ausreichenden) Alter und Verständnis des Kindes ab und von Ihrem behutsamen Umgang.

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Gibt es einen sicheren Schutz gegen Meningitis?

Nein, leider nicht. Zwar ist die Zahl der Hirnhautentzündungen in Deutschland dank der in den letzten Jahren und Jahrzehnten eingeführten Impfungen rückläufig, dennoch erkranken schätzungsweise 5.000 bis 10.000 Menschen jährlich an einer Meningitis, darunter viele Kinder, die von dieser Erkrankung besonders bedroht sind.

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Was ist der Meningitis-Gürtel?

Als Meningitis-Gürtel wird ein 21 Nationen umfassender Bereich in Afrika unmittelbar südlich der Sahara und nördlich des Äquators bezeichnet, in dem die durch Meningokokken ausgelöste Meningitis, die bei uns nur sporadisch auftritt, endemisch ist, also ständig vorkommt.

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