Was ist eine Epidemie?

Unter einer Epidemie versteht man ein stark gehäuftes, örtlich und zeitlich begrenztes Auftreten einer Erkrankung. Dabei handelt es sich überwiegend um Infektionskrankheiten, wie z.B. Cholera, Typhus, Legionärskrankheit, Schweingerippe oder EHEC.

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Auch (Kinder-) Krankheiten, gegen die allgemein geimpft wird, treten immer mal wieder – ermöglicht und begünstigt durch Impflücken – epidemisch auf, beispielsweise die Masern.

Bei den nicht ansteckenden Krankheiten wird im Zusammenhang mit der Zunahme an Übergewichtigen bzw. Fettleibigen häufig auch der Epidemiebegriff verwendet. Was nicht unbedingt korrekt erscheint, da die Adipositas in weiten Teilen der industrialisierten Welt heute weder örtlich noch zeitlich begrenzt anmutet. Abzugrenzen ist die Epidemie nämlich von der Pandemie (örtlich unbegrenzt, länder- und kontinentübergreifend) und der Endemie (dauerhaft erhöhte Prävalenz innerhalb eines bestimmten Gebiets).

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