Wie sehen die Heilungsaussichten für EHEC-Patienten aus?

Die gute Nachricht zuerst: In den meisten Fällen heilt die EHEC-Erkrankung folgenlos aus.

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Allerdings entwickeln ca. 5-10% der Patienten ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS), das etwa zu 50% Langzeitschäden in Form von Eiweißausscheidung im Harn und Bluthochdruck nach sich zieht und eventuell eine Nierentransplantation erforderlich macht.

Ungefähr 2-3% der HUS-Verläufe enden tödlich. Zu beachten ist, dass die Patienten, insbesondere Kinder, auch nach überstandener Erkrankung noch wochenlang die EHEC-Erreger ausscheiden können.

Aktuell: Während die Sterblichkeit beim aktuellen EHEC-Ausbruch bisher (Juni 2011) im Rahmen der erwarteten Größenordnung bleibt, ist die Komplikationsrate deutlich erhöht. Das gilt nicht nur für den HUS-Anteil, der gegenwärtig bei über 40% liegt, sondern auch für die ernsten neurologischen Krankheitsanzeichen, die etwa die Hälfte der HUS-Patienten zusätzlich belasten.

Autor: , Juni 2011

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