Welche Behandlungsmöglichkeit gibt es bei schweren HUS-Verläufen?

Bei schweren Verläufen des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) gilt derzeit der neue Wirkstoff Eculizumab als therapeutischer Hoffnungsträger.

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Es handelt sich um einen monoklonalen Antikörper, mit dessen Einsatz die HUS-Symptomatik bei drei Kindern (im Alter von jeweils 3 Jahren) drastisch gebessert werden konnte, wie eine internationale Autorengruppe im Fachblatt „New England Journal of Medicine“ (Mai 2011) berichtete. Die neue Behandlung ist allerdings alles andere als ungefährlich und wird deshalb zunächst nur in größeren Unikliniken (z.B. in Hamburg, Hannover und Schleswig-Holstein) eingesetzt. Ob und wie sie tatsächlich wirkt, lässt sich nach Klinikangaben derzeit (Ende Mai 2011) noch nicht beurteilen.

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