Wie kann ich meinem Kind die Angst vor der Operation nehmen?

Ob Kinder vor einer Operation Angst haben, hängt neben individuellen Faktoren wie dem persönlichen Charakter und etwaigen Vorerfahrungen auch sehr vom Verhalten der Eltern ab. Gehen Sie vor und während des Klinikaufenthalts möglichst natürlich und ungezwungen mit Ihrem Kind um. Halten Sie eigene Ängste eher von ihm fern, so dass es keinen Nährboden für eine eventuell aufkeimende Furcht gibt.

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Ängste beim Kind sind dabei frühestens ab einem Alter von 6 Monaten zu erwarten. Bis zum 6. Lebensjahr handelt es sich vor allem um Trennungsängste, während sich Schulkinder eher vor dem unbekannten medizinischen Geschehen fürchten. Heranwachsende und Jugendliche sind oft auch um ihre Privatsphäre besorgt.

Meist sind auch Schwestern und Ärzte einfühlsam und beruhigend

In der Regel ist die Anwesenheit von Bezugspersonen bis kurz vor dem eigentlichen Eingriff möglich und erwünscht. Etwa eine halbe Stunde vor Narkosebeginn erhalten die kleinen Patienten üblicherweise ein Beruhigungsmittel, das je nach Situation als Saft getrunken, als Tablette geschluckt oder auch als Zäpfchen gegeben wird und Ihr Kind schläfrig macht.

In einem Krankenhaus, das eine Kinderstation hat, also nicht zum ersten Mal Kinder operiert, verhält sich das Behandlungsteam in aller Regel so kind-, alters- und elterngerecht, dass Sie Ihren Sprössling mit halbwegs beruhigtem Gewissen in den OP entlassen bzw. sich selbst zurückziehen können.

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