Warum wird zur Behandlung eines Hodenhochstands bereits im 1. Lebensjahr geraten?

Zwar mag es immer noch den einen oder anderen Arzt geben, der es mit einer frühzeitigen Behandlung des Hodenhochenstands nicht so genau nimmt. Doch in der Fachwelt herrscht ein relativ einmütiges Meinungsbild vor, dass dies im Regelfall inerhalb der ersten zwei Lebensjahre geschehen sollte.

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Die gemeinsamen Leitlinien der Kinderchirurgen, Urologen und Kinder- und Jugendmediziner empfehlen sogar, mit der Therapie ab dem 7. Lebensmonat zu beginnen – wenn mit einem spontanen Hodenabstieg kaum noch gerechnet werden kann – und sie bis zum Ende des 1. Lebensjahres abzuschließen. Der Grund dafür ist, dass anschließend sowohl die Unfruchtbarkeitsrate als auch das Risiko einer malignen Entartung (Hodenkrebs) im späteren Erwachsenenalter steigt.

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