Was ist besser gegen Warzen – Arzneimittel oder Rausschneiden?

Das kommt darauf an, bei wem und wogegen. Erweisen sich die Warzen als resistent gegenüber den sanfteren Methoden mit Pflaster, Tinktur oder Salbe zum Auftragen, können sie auf chirurgischem Weg (z.B. mit dem sogenannten scharfen Löffel) sowie durch Anwendung von Kälte oder Farbstofflaser entfernt werden.

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Auch wer es eilig hat und nicht wochenlang Pflaster tragen oder seine Hautwucherungen bepinseln möchte, wird diese aggressiveren, ggf. aber auch eleganteren, vom Arzt durchgeführten Methoden bevorzugen. Allerdings werden sie häufig trotz örtlicher Betäubung als unangenehm empfunden und können mitunter mit Schmerzen, Narbenbildung und längerwierigen Heilungsprozessen verbunden sein.

Im Zweifelsfall sollten Sie deshalb bei Ihrem Kind möglicherweise doch erst die etwas milderen Behandlungsvarianten ausprobieren. Ein abdeckender Salbenschutz der umliegenden Hautareale, etwa mit Zinkpaste, ist bei Anwendung vieler Warzenmittelchen allemal empfehlenswert.

Für beschwerdefreie Virusträger lautet die in zweifacher Hinsicht sicherste Behandlungsoption – hohe Erfolgsrate ohne Nebenwirkungen – deshalb häufig: Abwarten.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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