Wie wirkt Permethrin gegen Krätze?

Permethrin gilt als Mittel der ersten Wahl gegen Krätzemilben (Scabies) und ist auch gegen Körper- und Filzläuse wirksam. Es führt bei der Aufnahme durch die Parasiten zu einer Übererregbarkeit ihrer Nerven, zu Krämpfen und schließlich zum Tod der Schädlinge.

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Trotz seiner guten Wirksamkeit ist Permethrin für den Menschen (und damit insbesondere für Kinder) weniger giftig als das früher häufig verwendete Lindan. Zudem reicht in der Regel eine einzige Behandlung aus, um die Milben abzutöten. Zu den möglichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen gehören lokale Hautreaktionen. Ein Problem sind die zunehmenden Resistenzen.

Wirkungen und Einsatzgebiete des Wirkstoffs:

  • Behandlung bei Krätzebefall
  • Behandlung bei Läusebefall, Abtötung von Kopfläusen
  • Behandlung von Tieren bei Befall mit Hautschädlingen

Präparate mit Permethrin:

  • InfectoPedicul®/-+ Nissenkamm Lösung zur äußerlichen Anwendung
  • InfectoPedicul® Extra Lösung zur äußerlichen Anwendung
  • Infectoscab® 5% Creme

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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Kommentare (4)
Krätzemilben
4 Dienstag, den 31. März 2020 um 10:08 Uhr
Heike Gombert
Hallo,
ich weiß keinen Rat mehr. Was ist, wenn man seit 1 1/2 Jahren Krätzemilben nicht los wird, obwohl man alles beachtet?
Krätze
3 Montag, den 06. Januar 2020 um 23:57 Uhr
Aaa
Wir schlagen uns nun seit Wochen mit der Krätze-Behandlung herum. Bislang leider erfolglos. Mein Mann, meine Tochter (3) und mein Sohn (3 Monate) sind alle betroffen. Vor allem der Säugling. Zweimal war ich mit ihm stationär, und einmal sollte ich ihn zu Hause eincremen. Habe es genau so gemacht, wie die Schwestern im Krankenhaus und dabei alles an Hygienemaßnahmen beachtet. Trotzdem sieht er jetzt schlimmer aus, als vor den ganzen Behandlungen. Permethrin hilft meiner Meinung nach überhaupt nicht. Nicht uns Erwachsenen, und den Kindern auch nicht. Wie kann die Medizin noch nicht soweit sein, diese Viecher auszurotten? Oder ein erfolgreicheres Medikament dagegen herstellen?
Auf keinen Fall
2 Freitag, den 25. Januar 2019 um 19:23 Uhr
Michelle
Hatte 13x die Pestizide auf dem Körper. Hat nichts gebracht. Die 3-Tages-Anwendung ist der Hammer. Trotzdem: Alle Hygienemaßnahmen beachten!
wann weiß ich, dass die Permetrinbehandlung gewirkt hat?
1 Donnerstag, den 01. Januar 2015 um 11:53 Uhr
Graubart
Leider erfahre ich nur, es seien normalerweise Ausführungsfehler für eine erfolglose Therapie verantwortlich. Nicht aber woran man es frühzeitig erkennt. Die Aussage meines Arztes, nach einmaliger Behandlung seien Vorsichtsmaßnahmen unnötig, haben nach 5 Wochen anhaltendem Juckreiz, mein Vertrauen gründlich gestört.
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