Wie werden Faulecken behandelt?

Zur örtlichen Behandlung werden meist Salben oder Lösungen zum Bepinseln der Faulecken angewandt. Dabei werden zwei therapeutische Ziele verfolgt: Austrocknung und Keimabtötung.

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Die Austrocknung der Mundwinkel bzw. der entsprechenden Körperstellen ist von großer Bedeutung, um den Heilungsprozess zu fördern. Deshalb soll auch das Befeuchten mit der Zunge (sprich das Ablecken) vermieden werden. Antibiotische und andere Zusätze sind dazu gedacht, die vermuteten Keime (Bakterien bzw. Viren oder Pilze) zu bekämpfen.

In manchen Fällen wird der Kinderarzt einen Abstrich nehmen, um die Erreger konkret nachzuweisen. Je nach Laborbefund wird er Ihrem Kind dann geeignete Medikamente gegen Bakterien (Antibiotika) oder Pilze (Antimykotika) verschreiben.

Wenn eine Erkrankung die Ursache ist

Bei Allergien hilft in erster Linie das Vermeiden des alllergieauslösenden Stoffes (sofern bekannt). Fetthaltige Cremes und Salben fördern die Heilung zusätzlich.

Wenn die Faulecken trotz Behandlung (incl. Antibiotika & Co) nach zwei Wochen nicht wieder verschwunden sind und auch keine Allergie oder Neurodermitis vorliegt, sollten Sie vom Kinderarzt abklären lassen, ob eventuell eine unerkannte Grunderkrankung die Entzündungen aufrecht erhält. In Frage kommen dabei etwa eine noch unbekannte Allergie, die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder eine Eisenmangel-Anämie.

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