Wie kann es zu einer Schwerhörigkeit beim Kind kommen?

Vor allem durch zu viel Lärm. Etwa jedes tausendste Kind kommt mit einer angeborenen Hörstörung zur Welt. Sehr viel häufiger entsteht eine Schwerhörigkeit aber erst danach. Und zwar durch genau die Lärmquellen, die heute offenbar zum geläufigen Repertoire des Kinderlebens gehören.

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Zu den häufigsten Ursachen für einen Hörverlust bei gesund geborenen Kindern zählen:

  • Mittelohrentzündungen, Nebenhöhlenentzündungen oder Polypen
  • Infektionskrankheiten wie Mumps, Masern, Röteln oder Hirnhautentzündung
  • Lärm (z.B. laute Musik oder knallende Spielzeugpistolen )

In der Summe am gefährlichsten sind ständig wiederkehrende Lärmbelastungen (z.B. durch laute Musik aus Disco-Boxen oder Kopfhörern), durch die sich ein schleichender Hörschaden entwickelt, der meist erst viel zu spät wahrgenommen wird.

Natürlich kann auch ein einziger Knall zu Hörschäden führen, aber das ist eher selten. Eine Gefahrenquelle für Kinder sind zum Beispiel handelsübliche Spielzeugpistolen, bei denen in umfangreichen Tests Schallpegel von bis zu 180 dB gemessen wurden. Die von einem solchen Knall ausgehende Schallwelle kann im schlimmsten Fall zum Reißen des Trommelfells führen.

Wie kommt es zu einer angeborenen Schwerhörigkeit?

Neben vererbten Hörstörungen gibt es angeborene Beeinträchtigungen des Gehörs, die während der Schwangerschaft ausgelöst wurden, beispielsweise durch eine Infektionskrankheit der werdenden Mutter. Aber auch während der Geburt gibt es Situationen, die eine Schwerhörigkeit des Neugeborenen nach sich ziehen können, beispielsweise bei Frühgeburten oder wenn das Kind unter der Entbindung einen Sauerstoffmangel erleidet.

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