In welchem Alter sollte man das Schielen behandeln?

So früh wie möglich. Denn Schielen ist kein Schönheitsfehler, jedenfalls nicht nur. Wenn man mit der Korrektur zu lange wartet, besteht die Gefahr einer bleibenden Sehschwäche.

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Zur Erklärung: Bei einem Kind, das schielt, wird der Sehbeitrag des schielenden Auges im Gehirn unterdrückt. Das geschieht automatisch, um einen eindeutigen Informationsgehalt der virsuellen Eindrücke zu wahren, der ja durch das schielende Auge gefährdet ist. Da sich auf diese Weise aber die Informationsverarbeitung im Gehirn nicht richtig entwickeln kann, wird das schielende Auge lebenslang schwachsichtig. Um das zu verhindern, ist eine frühzeitige Behandlung des kindlichen Schielens notwendig,

Im Zusammenhang mit dem Schielen gelten die ersten sechs Lebensjahre als sensitive Phase, in der die Verarbeitung der beidäugigen Impressionen im Gehirn noch nicht ausgereift ist. Je früher Sie Ihr schielendes Kind behandeln lassen, desto besser – möglichst schon im 1. Lebensjahr.

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