In welcher Form helfen Äpfel gegen Durchfall?

Am besten fein gerieben oder als Spezial-Extrakt.

Zum Hintergrund: Äpfel gelten schon seit der Antike als sehr wirksames Mittel gegen Durchfall. Aber warum das so ist, wurde erst im 20. Jahrhundert entdeckt: Es sind die reichlich im Apfel enthaltenen Pektine, die im Darm so positive Eigenschaften entfalten. Diese Pflanzenstoffe können im Darminneren Gifte und Fremdstoffe binden, was gerade bei Magen-Darm-Infekten von Bedeutung ist. Außerdem fördern Pektine die natürliche Darmbewegung.

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Allerdings funktioniert das nur dann so richtig gut, wenn der Apfel sehr fein gerieben ist. Oder in Form von selbstgemachtem Apfelmus serviert wird. Offenbar gelangen dann die Durchfall-lindernden Pektine am besten an den Ort des Geschehens.

Eine sehr gute Alternative dazu sind Apfel-Kamille-Extrakte, die es in Apotheken zu kaufen gibt und in denen das Apfelpektin in speziell aufbereiteter Form zusammen mit der entzündungshemmenden Kamille den Durchfall sehr effektiv lindern kann – vor allem bei Kindern mit Magen-Darm-Infekt.

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