Zöliakie: Grundlagen und Ursachen

Was ist Zöliakie?

Bei der Zöliakie handelt es sich um eine chronische Entzündung der Dünndarmschleinhaut aufgrund einer veranlagten Überempfindlichkeit gegen Nahrungsmittel, die den Eiweißstoff Gluten enthalten. Gluten kommt in vielen heimischen Getreidesorten vor.

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Was ist der Unterschied zwischen Zöliakie und Sprue?

Die Begrifflichkeiten Zöliakie und Sprue bezeichnen beide die gleiche Krankheit, nur in verschiedenen Lebensaltern. Die Unterscheidung zwischen der Zöliakie im Kindes- und der Sprue im Erwachsenenalter, die sich auch im Beschwerdebild kaum unterscheiden, erscheint manchen Experten nicht mehr ganz zeitgemäß.

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Was sind wichtige Merkmale der Zöliakie?

Die Zöliakie ist durch folgende Charakteristika gekennzeichnet:

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Was sind die Ursachen der Zöliakie?

Im Zentrum der Ursachenforschung bei der Zöliakie steht vor allem die genetische Veranlagung, für die das familiär gehäufte Vorkommen spricht.

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Bei wem ist das Zöliakie-Risiko erhöht?

Folgende Risikofaktoren für die Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) sind bekannt:

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Warum tragen viele Menschen die Veranlagung für eine Gluten-Unverträglichkeit in sich, ohne daran zu erkranken?

Das ist letztlich immer noch unklar. Neben dem Vorhandensein bestimmter genetischer bzw. immunologischer Eigenschaften werden noch weitere auslösende Faktoren für die Zöliakie vermutet, beispielsweise Infektionen.

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Kann man dem Auftreten einer Zöliakie vorbeugen?

Der Gluten-Überempfindlichkeit als solcher kann man nicht vorbeugen. Aber es erscheint möglich, das Auftreten der Zöliakie hinauszuzögern und ihren Schweregrad abmildern.

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Ist die Zöliakie eine häufige Erkrankung?

Bei uns zählt die Zöliakie zu den häufigsten nichtinfektiösen Darmerkrankungen bei Kindern. Weltweit betrachtet varriert die Häufigkeit der Gluten-Unverträglichkeit allerdings erheblich, in Japan und Schwarzafrika etwa scheint sie gar nicht vorzukommen.

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Nimmt die Zöliakie in der Häufigkeit zu?

Ein Blick in die Fachliteratur führt zu einer differenzierten Antwort auf diese Frage. So ist das schwere Krankheitsbild der Zöliakie offenbar seltener geworden und verläuft häufiger untypisch, da die meisten Säuglinge heute (wieder) länger gestillt werden und erst zu einem späteren Zeitpunkt getreidehaltige Kost bekommen.

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Welche Formen der Zöliakie gibt es?

Die folgenden Formen der Zöliakie werden unterschieden:

   

Woher kommt der Begriff „Zöliakie“?

Der Fachbegriff Zöliakie leitet sich aus dem Altgriechischen (koilos = Bauch, koilakos = an der Verdauung leidend) ab.

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Wie wird die Zöliakie noch genannt?

Für die Zöliakie gibt es eine ganze Reihe synonymer Bezeichnungen:

   

Welche Allergene sind für die Gluten-Unverträglichkeit verantwortlich?

Bei einer Gluten-Unverträglichkeit bildet das Immunsystem spezifische Antikörper, die an dem autoimmun-allergisch vermittelten Krankheitsgeschehen beteiligt sind und im Blut nachgewiesen werden können.

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Was ist das Klebereiweiß?

Gluten wird häufig auch als Klebereiweiß oder Weizenkleber bezeichnet. Der Grund dafür ist die gummiartige, elastische Masse, die sich als Teiggerüst bei Brot und Backwaren bildet, wenn glutenhaltiges Mehl (z.B. vom Weizen) mit Wasser gemischt und geknetet wird.

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Was ist der Unterschied zwischen Gluten und Gliadin?

Gluten ist ein Eiweißgemisch, das je nach Getreidesorte unterschiedliche Prolin-reiche Proteinfraktionen (Prolamine) enthält, gegen deren Antigenstruktur Menschen mit einer Veranlagung zur Gluten-Unverträglichkeit spezifische Antikörper bilden.

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