Zöliakie: Behandlung und Selbsthilfe

Wie wird die Zöliakie behandelt?

Die Behandlung der Zöliakie besteht im konsequenten Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel. Lassen Sie sich vom Kinderarzt zur Ernährungsumstellung ausführlich beraten und bei der Durchführung der Eliminationsdiät ärztlich begleiten.

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Muss eine Zöliakie behandelt werden?

Ja. Die Zöliakie ist eine schwere, grundsätzlich behandlungsbedürftige Autoimmunerkrankung. Allerdings besteht die Therapie – abgesehen von eventuellen Akutmaßnahmen bei sehr schweren Verlaufsformen und dem Ausgleichen von Mangelzuständen – praktisch ausschließlich im Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel.

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Ist die Zöliakie heilbar?

Nein, Zöliakie ist nicht heilbar. Die einzige zur Zeit wissenschaftlich anerkannte Therapie ist der lebenslange Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel.

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Wie schnell ist bei glutenfreier Kost mit einer Erholung zu rechnen?

Einige Tage bis wenige Wochen nach Beginn der glutenfreien Diät nehmen häufig zunächst Stimmung und Appetit der Betroffenen wieder zu, die Durchfälle lassen nach und der Darm erholt sich.

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Besteht die Gluten-Unverträglichkeit lebenslang?

Im Normalfall schon, aber nicht immer. Seltene Formen der Zöliakie verschwinden im Laufe des Lebens wieder.

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Welche Lebensmittel enthalten kein Gluten?

Die folgenden Lebensmittel sind von Natur aus glutenfrei und können im unverarbeiteten Zustand bedenkenlos gegessen werden:

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Wodurch kann ich Weizen und andere glutenhaltige Getreidesorten ersetzen?

Wenn bei Ihrem Kind eine Gluten-Unverträglichkeit festgestellt wurde, bedeutet dies, auf die üblichen heimischen Getreidesorten verzichten zu müssen.

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In welchen Getreidesorten und -produkten ist Gluten enthalten?

Gluten ist enthalten in:

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In welchen Lebensmitteln kann Gluten enthalten sein?

Nicht nur in Brot und Backwaren, sondern auch in vielen anderen Lebensmitteln kann Gluten enthalten sein. Das liegt an glutenhaltigen Zusatzstoffen, die z.B. als Emulgatoren, Stabilisatoren, Geliermittel sowie als Träger für bestimmte Aromastoffe bei der industriellen Lebensmittelproduktion zum Einsatz kommen.

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Muss die glutenfreie Diät auch im Erwachsenenalter fortgeführt werden?

Normalerweise ja, denn bei konsequentem Glutenverzicht hat Ihr Kind beste Aussichten auf ein gesundes Leben.

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Wer sollte über eine bestehende Gluten-Unverträglichkeit informiert werden?

Auch Ihr Kind sollte, je nach Alter, umfassend und verständlich über die Zöliakie aufgeklärt werden. Denken Sie ferner daran, alle relevanten Kontaktpersonen – Tagesmutter, Erzieher, ggf. Lehrer, Freunde, Verwandte etc. – zu informieren.

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Ist Gluten für eine gesunde Ernährung notwendig?

Nein, keineswegs. Gluten ist ein Reserve-Eiweiß, das in bestimmten Getreidesorten wie z.B. Weizen, Roggen, Hafer und Gerste vorkommt.

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Was bedeutet der Warnhinweis „kann Spuren von Gluten enthalten“?

Häufig können Sie auf der Verpackung eines Lebensmittels am Ende der Zutatenliste den Satz „Kann Spuren von Gluten enthalten“ lesen. Damit versuchen sich manche Hersteller abzusichern.

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Kommt Gluten in der Kuhmilch vor?

Nein, Gluten kommt nur in Getreide vor, allerdings auch in all den vielen getreide- bzw. mehlhaltigen Produkten.

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Kann die Zöliakie mit Medikamenten behandelt werden?

Nein. Die genauen Mechanismen der Schädigung der Dünndarmzotten und damit auch mögliche Behandlungsansätze sind noch nicht bekannt.

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Was bedeuten die Kennzeichnungen „glutenfrei“ und „sehr geringer Glutengehalt“?

Im Januar 2009 wurden mit der neuen EG-Verordnung Nr. 41/2009 zur Zusammensetzung und Kennzeichnung von Lebensmitteln, die für Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit geeignet sind, europaweit verbindliche Grenzwerte für die Bezeichnungen „glutenfrei“ und „sehr geringer Glutengehalt“ festgelegt.

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Besteht für glutenhaltige Lebensmittel eine Kennzeichnungspflicht?

Ja. Seit November 2005 müssen bei verpackten Lebensmitteln Zutaten, die häufig Allergien und Unverträglichkeiten auslösen, in allen Ländern der EU einheitlich gekennzeichnet werden (Richtlinien 2003/89/EG, 2005/26/EG und 2006/142/EG).

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Was sagt das „Glutenfrei-Symbol“ auf einer Lebensmittelverpackung aus?

Das „Glutenfrei-Symbol“ in Form einer durchgestrichenen Ähre prangt auf vielen glutenfreien Lebensmitteln, insbesondere auf Spezialprodukten für Zöliakie-Betroffene. Die Verwendung erfolgt freiwillig, aber auf geschützter Basis.

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