Was ist der orale Milchzuckerbelastungstest?

Der orale Milchzuckerbelastungstest ist die in der ärztlichen Praxis – vor allem bei Erwachsenen – üblicherweise angewandte Methode zur Sicherung der Diagnose bei Verdacht auf Laktoseintoleranz.

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Dabei trinkt der zu Untersuchende eine Laktoselösung auf nüchternen Magen. Im anschließenden Zeitraum von 2 Stunden werden einerseits mehrfach die Blutzuckerwerte bestimmt (Laktose-Toleranztest) und andererseits der Wasserstoff-Anstieg in der Ausatemluft (H2-Atemtest).

Das Gesamtergebnis aus beiden Messverfahren dient dann der Diagnosestellung. Ein Nachteil bei diesem Verfahren für Ihr Kind besteht darin, dass mit einem Auftreten der Unverträglichkeitsbeschwerden zu rechnen ist.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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