Wie entsteht ein allergisches Asthma?

Eine Allergie entsteht, wenn das körpereigene Abwehrsystem auf bestimmte, eigentlich harmlose Substanzen und Umweltreize übersteigert reagiert. Während der Kontakt mit diesen sogenannten Allergenen für die meisten Zeitgenossen ohne jegliche Folgen bleibt, führen sie bei Menschen mit allergischer Veranlagung bereits in niedriger Konzentration zu überschießenden Abwehrreaktionen, die in das Krankheitsbild der Allergie münden.

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Oft beginnt es nicht mit Asthma

Die Allergie-auslösenden Substanzen gelangen auf unterschiedlichen Wegen in den Körper, etwa durch Einatmung mit der Luft (Inhalationsallergene, z.B. Blütenpollen oder Hausstaub), über den Mund (z.B. Nahrungs- und Arzneimittel) oder über die Haut (z.B. bestimmte Metalle). Und sie führen in verschiedenen Körperorganen zu Krankheitserscheinungen. Dabei sind neben der Haut, den Augen oder dem Verdauungssystem häufig die Atemwege betroffen – in Form des allergischen Asthma bronchiale.

Häufig entsteht dabei das Asthma aber gar nicht als erstes Symptom. Typisch ist vielmehr, dass sich die allergische Neigung zunächst auf der Haut (z.B. Neurodermitis) in der Nase (Heuschnupfen) manifestiert und im Falle des Heuschnupfens erst mit der Zeit die Atemwege herunterwandert und dort asthmatische Beschwerden auslöst. Mediziner nennen das auch gern Etagenwechsel.

Autoren: Dr. Hubertus Glaser & Dr. med. Jörg Zorn

Alle Fragen und Antworten dazu finden Sie hier:
Asthma: Grundlagen und Ursachen

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