Schmutzige Luft macht Kinder krank

Luftverschmutzung schädigt die Gesundheit von Kindern. Vor allem sind es die Kohlenmonoxid-(CO)-Belastung und hohe Ozon-Werte, die Kindern schon im Mutterleib zusetzen. Gefahren bergen deshalb verkehrsreiche Regionen sowie die im Sommer vorkommende hohe Belastung der bodennahen Luft durch Ozon.

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Dass sich Luftverschmutzung schon auf das ungeborene Kind auswirkt, beweisen die jetzt veröffentlichten Daten aus einer Beobachtungsstudie. So haben Kinder aus Gegenden mit hohen CO-Werten im Durchschnitt ein um 289 Gramm geringeres Geburtsgewicht. Der Grund: Bei Schwangeren verschlechtert das CO die Versorgung des Babys mit Sauerstoff.

Außerdem hat man ermittelt, dass vor allem zwei- bis dreijährige Kleinkinder unter Sommersmog leiden. Diese Kinder tragen ein viel höheres Risiko, an Bronchitis oder Atemwegserkrankungen zu erkranken. Weil sie mehr Sauerstoff als Erwachsene einatmen, nehmen sie auch mehr Schadstoffe auf. Hinzu kommt, dass das Immunsystem noch nicht ausgereift ist und sich deshalb gegen die krankheitsauslösenden Stoffe schlechter wehren kann.


WANC 28.10.2011
Quelle: Journal of Health Economics

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