Glückliches Paare bekommen häufiger einen Jungen

Schwangere, die in einer glücklichen Partnerschaft zusammenleben, bekommen eher einen Jungen. Bei werdenden Eltern, die getrennt leben, wird es eher ein Mädchen. Das ist das Ergebnis einer großen internationalen Studie vom National Bureau of Economic Research.

Unsere 10 wichtigsten Tipps zur Schwangerschaft

weiterlesen...

Über 85.000 Geburten waren für die Untersuchung erfasst worden. Und zwar auch im Hinblick darauf, in welchen Verhältnissen die werdenden Eltern zueinander standen. Demnach bekommen die glücklichen Paare (gemeint sind hier Paare, die zusammenleben und daran auch keinen Zweifel aufkommen lassen) mit einer um 14% höheren Wahrscheinlichkeit einen Jungen. Diese Ergebnisse waren statistisch signifikant.

Mädchen im Mutterleib krisenfester

Da auch schon frühere Studien ähnliche Zusammenhänge aufgezeigt hatten, muss man wohl davon ausgehen, dass das stimmt. Dazu passt auch, dass die Zahl der männlichen Nachkommen seit 30 Jahren kontinuierlich sinkt. Also seit etwa jener Zeit, in der es auch mit den stabilen Partnerschaften tendentiell bergab geht.

Aber wie kommt es dazu? Die Studienautoren vermuten, dass es damit zusammenhängt, dass männliche Embryonen bekanntermaßen weniger robust sind als die weiblichen. Es könnte also sein, dass in den ersten Schwangerschaftswochen (wenn man noch gar nichts davon weiß), von den dann ja noch recht häufigen "stillen" Fehlgeburten etwas öfter die männlichen Feten betroffen sind.

Autoren: WANC/, 22.10.04

Anzeigen