Wie man Babys mit Schnupfen am besten hilft

Schnupfen und Husten gehören bei Babys und Kleinkindern fast zum Alltag. Bis zu zwölf Infekte im Jahr gelten als völlig normal. Das Deutsche Grüne Kreuz hat unlängst Empfehlungen zusammengefasst, wie Eltern ihren Babys mit Erkältung am besten helfen können.

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Doch bevor wir dazu kommen, erst einmal eine gute Nachricht. Erkältungen und ähnliche harmlose Infektionen sind bei Kindern nicht nur normal, sie sind sogar gesund. Durch den frühen Kontakt mit den gängigen Viren und Bakterien wird das Immunsystem gestärkt. Und es scheint so, dass dadurch auch das Risiko für Allergien und Asthma sinkt.

Bei Nasensauger auf Hygiene achten

Trotzdem sind Schnupfen und Husten für die Kleinen natürlich unangenehm. Die Atmung ist behindert, der Schlaf deswegen unruhig und sie können noch nicht einmal richtig ausschnauben. Gegen die eingeschränkte Atmung empfehlen Experten sogenannte Nasensauger. Mit diesen kleinen Saugern gelingt es häufig, das Sekret aus der Nase abzusaugen, ohne dass die Kleinen darunter leiden.

Wichtig ist allerdings, dass die Nasensauger gut gesäubert werden können und man das auch nach jeder Anwendung tut. Die besten Sauger haben einen Hygienefilter, der das Einschleusen von Erregern verhindert.

Viel trinken und viel an die frische Luft

Nicht zu empfehlen sind die bei Erwachsenen üblichen Nasen-Sprays. Besser geeignet sind Produkte mit Kochsalz- oder Meersalzlösung zum Einträufeln in die Nase. Vorsicht bitte auch bei schleimlösenden Dämpfen mit Eukalyptus oder Menthol. Diese Stoffe sind für kindliche Atemwege oft zu aggressiv.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind viel trinkt. Also mehr als sonst. Und zwar auch dann, wenn es nicht will. Jeder Tropfen Flüssigkeit hilft der entzündeten Schleimhaut zu regenerieren.

Ein weiteres "Hausmittel" bei Erkältungen: Spaziergänge an der frischen Luft. Das befeuchtet die Atemwege und tut gerade bei sonst trockener Heizungsluft enorm gut.

Achtung vor Ausbreitung

Etwas aufpassen müssen Sie bei Erkältungen Ihrer Süßen aber auch. Nämlich darauf, dass sich die Infektion nicht ausbreitet. Mittelohrentzündungen sind zum Beispiel eine gar nicht so seltene Folge von Erkältungen. Hohes Fieber und ein ständiges ans Ohr oder den Kopf fassen können Hinweise sein. Gehen Sie im Zweifel immer sofort zum Arzt!

Autoren: WANC/, 17.09.10
Quelle: Deutsches Grünes Kreuz

Alle Fragen und Antworten dazu finden Sie hier:
Erkältung bei Kindern: Ursachen, Vorbeugung, Behandlung

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