Schlafprobleme bei Kindern nicht auf die leichte Schulter nehmen

Schlafstörungen sind bei Kindern und Jugendlichen keine Seltenheit. Einige Experten gehen von einer Häufigkeit von bis zu 25% aus. Auch wenn das etwas übertrieben klingt: Wenn Schlafstörungen vorliegen, kann das weitreichende Folgen haben. Denn 60% der Schlafprobleme im Kindesalter werden chronisch. Und Depressionen treten häufiger bei Erwachsenen auf, die als Kind unter Schlafstörungen litten.

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Beachten sollte man die Schlafstörungen der Kinder auf jeden Fall, rät die Würzburger Psychologin Barbara Schwerdtle. Sie hat Einflussfaktoren auf die Nachtruhe der Kinder ausgemacht. So könnten Stress in der Familie, inkonsequentes Verhalten der Eltern beim Zubettgehen aber auch Ängste vor der Dunkelheit oder dem Alleinsein das Ein- und Durchschlafen stören.

Die Störungen wirken sich auf die Kinder aus: Manche sind ständig nervös, andere streiten häufig. Schwerdtle rät Eltern bei Verdacht auf Schlafstörungen einen Kinderpsychologen aufzusuchen. Allerdings gebe es nur wenige, die wirklich Bescheid wüssten, da das Thema Kinderschlaf noch neu sei.


WANC 04.10.2011
Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jungendärzte e.V., Universität Würzburg

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